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Buchtipp: Demenz — der langsame Abschied | Heidrun Mildner und Hans-Arved Willberg
Fundierter und kompetenter Ratgeber

Starker Praxisbezug und viele persönliche Erfahrungen

Demenz ist eine der größten Herausforderungen für das Gesundheitswesen und für die Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten. Doch schon jetzt werden wir mit dem Problem der Demenz kaum noch fertig; auch weil viele nicht wissen, was sich hinter der Krankheit verbirgt und wie sie mit Betroffenen umgehen sollen. Hans-Arved Willberg und Heidrun Mildner erklären, was (Alters-)Demenz ist, wie sie entsteht und welche unterschiedlichen Formen es gibt. Außerdem zeigen sie Wege auf, wie betroffene Angehörige demenzerkrankte Menschen begleiten können. So schwer diese Krankheit ist und so gering die Chancen auf Heilung sind: Es gibt Wege, menschenwürdig und verantwortlich da – mit umzugehen. Eine besondere Herausforderung ist dabei die Kommunikation mit den Betroffenen. Daher erläutern die Autoren, wie ein wert – schätzender Umgang mit desorientierten Menschen möglich ist. Gleichzeitig lassen sie immer wieder eigene Erfahrungen mit Demenzerkrankten und Fallbeispiele aus der Praxis einfließen. » Buch bestellen (Neukirchener Verlag)

Das Buch kann auch direkt bei der Autorin Heidrun Mildner bestellt werden:
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Seminar “Validation mit Naomi Feil – Umgang mit desorientierten Menschen”
Naomi-Feil.jpg
Samstag, 27. Oktober 2012
9:00 - 17:00 Uhr

Schon jetzt leiden 8 bis 13 Prozent aller Menschen über 65 Jahre unter einer Demenz, das heißt dem Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit. Bei den über 90-­Jährigen steigt der Anteil auf 40 Prozent. Vermutlich werden sich die Zahlen weiter erhöhen, weil der Anteil alter Menschen in der Gesellschaft zunimmt. Demenzen sind der häufigste Grund für eine Einweisung ins Pflegeheim.

Die Statistik erzeugt Angst bei den potenziell Betroffenen, aber auch bei den pflegenden Angehörigen. Denn Demenz bedeutet nicht einfach Gedächtnisverlust, sondern zunehmend Orientierungslosigkeit und Aggressivität – trotz liebevoller Pflege.

Validation ist eine Methode für den wertschätzenden Umgang mit desorientierten alten Menschen, die jeder erlernen kann. Und welcher Trainer wäre besser geeignet als die Erfinderin dieser Methode: Naomi Feil ist Amerikanerin, wurde ausgebildet als ‚Social Worker’ und bringt ein Leben voller Erfahrungen mit alten und desorientierten Menschen mit. Als ehemalige Schauspielerin gestaltet sie mitreißende Seminare. Wer professionell mit Demenzerkrankten arbeitet, wird mit neuen Einsichten und persönlich gestärkt aus diesem Seminar kommen. Ebenso können Angehörige in hohem Maße davon profitieren.

Wir freuen uns sehr, dass wir Naomi Feil ein weiteres mal für ein Seminar in Spenge gewinnen konnten!

Hilfe zum Helfen: Pflegekurse bei Demenz
Mit zunehmendem Alter steigt auch das Risiko an Altersdemenz zu erkranken. Die Krankheit äußert sich in der Regel durch eine Verschlechterung der Gedächtnisleistungen, des Denkvermögens, der Sprache und des praktischen Geschicks. Die Folge ist, dass Menschen mit Demenz ihre alltäglichen Aufgaben oft nicht mehr ausführen können.

Davon betroffen sind dann in den meisten Fällen nicht nur die Patienten selber, sondern auch die nahen Verwandten. Hier knüpft unser Kurs „Hilfe zum Helfen“ an.

Demenzkampagne geht weiter
Generationen Treff gibt Termine für 2011 bekannt / Christian Quadflieg und Naomi Feil kommen

Enger/Spenge (bs). Die Aufklärungs- und Informationskampagne "Wir sind Nachbarn" des Generationen Treffs Enger (GTE) geht auch im neuen Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen zum Thema Demenz weiter.

Am Mittwoch, 19. Januar beginnt eine Grundlagenqualifizierung für den Umgang mit Demenzpatienten. Dieser Kursus über elf Unterrichtseinheiten wendet sich sowohl an pflegende Angehörige als auch interessierte Bürger.

Jeweils mittwochs, am 19. und 26. Januar, startet die Vortragsreihe "Demenz – (be-) handeln statt hinnehmen" sowie "Hirnleistungsdiagnostik und mentales Aktivierungstraining" in den Räumen des Seniorenzentrums Mathilde an der Brandstraße.